Dienstag, 1. Dezember 2015

Sonntag, der 25. Oktober 2015, Sandrup Jongkhar nach Trashigang


Das Frühstück gabs auf der Terrasse sehr gut beobachtet von Makaken, die aber nicht so frech waren zum Stibitzen zu kommen Wir fahren auf einer "GUTEN" Straße nach Trashigang. Allerdings müssen wir bereits um 7.15 los weil unterwegs mal eine Straße wegen Bauarbeiten gesperrt ist. Unser Fahrer Namgey nannte das "Rock´n Roll Road". Unser Guide Tashi kündigte uns eine lange Fahrt von 179 km an und ca. 8 Stunden. Wie die Informationen mit den Straßensperrungen laufen ist mir schleierhaft. Unterwegs sehen
wir dann Languren. Leider nicht die goldenen die es nur hier gibt. Die Languren sind eine Primatengruppe aus Asien. Sie gehören zur Tribus der Schlankaffen innerhalb der Familie der Meerkatzenverwandten. Der Name kommt aus dem Hindi und bedeutet „langer Schwanz“ und der ist auch wirklich lang. Die Landschaft ist sehr heimatlich bergig nur die wehenden Gebetsfahnen und Stupas oder Tempel ergeben ein ungewohntes Bild. Selbst auf den Leitplanken sind Fahnenmasten montiert. Die Vegetation ist üppig mit grünen Farnen, bunten Blumen auch vielen Orchideen, Rhododendron der grad nicht blüht (Birgit bedauert das) und Lavendelheide und Hemadknöpfl (da weiß ich nur den bayrischen Namen).

Mittagsrast in einem kleinen Restaurant in Lakhang wo ich in der Küche am Holzkohlenherd in die Töpfe schauen darf. Reis in Mengen dazu immer diverse Gemüse meistens grüne Bohnen, Brokkoli, Blumenkohl, Kraut, Karotten in einer Soße aus Datsi (Frischkäse) und Ema Datsi das Nationalgericht. Chilischoten mit Frischkäse. Unterschiedlich scharf und mit Vorsicht zu genießen. Witzige Straßenschilder die immer Anlaß zu einem Fotostop waren. Vor Trashigang stiegen wir dann aus und gingen ein bisserl in der College Stadt spazieren. Bekannt durch das Buch "Mein Leben in Bhutan" von Jamie Zeppa einer kanadischen Englischlehrerin die sich hier 1986 in Tsewang einen ihrer Schüler verliebt und geheiratet hat und nun mit Sohn Pema in Toronto lebt. Tsewang ist heute Radio Moderator und war Hauptdarsteller im berühmtesten Film "The Travellers and Magicians" von 2004 der auch schon in München gelaufen ist. Die Anlage ist riesengroß und Schüler aller Altersstufen laufen rum, auch sehr viele Mönche.

Das Khulang Sherubtse College war das erste in Bhutan gegründete 1966 von Jesuiten. Ab 2003 wurde es Teil einer neuen Universität und soll den östlichen Landesteil beleben. Es gibt auch einen kleinen Flughafen Yongphulla.
 


unsere Suite
Unser Hotel Lingkar Lodge ist absolut neu, ein Minister hat es gebaut nach seinem offiziellen Ausscheiden aus dem Amt. Wir werden immer mit einem Tee und einem kleinen Snack begrüßt. Was wir als Cornflakes identifizierten stellt sich später als gequetschter, gerösteter Mais heraus. Deshalb ist er so hart, aber er schmeckt gut. Wir sind auf einer Anhöhe und wir können bei der Reisernte zuschauen und die Reishaufen bewundern die zur Aufbewahrung gebaut werden. Unser Cottage  hat zwei Zimmer und Bäder und in der Mitte ein gemeinsam zu benutzendes Wohnzimmer. Luxus pur. Den wir gar nicht ausnutzen können. Beim Abendessen ist der Besitzer anwesend, der gerade von einer Deutschen Journalistin interviewt wird.    

 
 
von Süd-Osten nach Norden und quer durch nach Westen



 

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