Sonntag, 27. März 2011

Strahan Westküste


Capuccino und Scones und dann auf die Eagle unser Schiff. Durch die Bay hinaus – an einer markierten Wasserstraße entlang- durch das „Hells Gate“ hinaus aufs Meer. Der Durchgang ist eng, windig und der Seegang gewaltig und durch viele Leuchttürme gesichert. Heutzutage bringt die Dampflok Touristen und Kupfer wird nicht mehr verschifft, deshalb sind nur noch Fischerboote unterwegs.
Der nächste Punkt ist Sarah Island wo nur noch wenige gemauerte Kamin Reste der ehemaligen Strafkolonie vorhanden sind. Hier wurden Schiffe gebaut. Das Holz hier gefällt und gesägt. Die hygienischen und Versorgungs Bedingungen waren schrecklich. Wie in allen Strafkolonien in Tasmanien. Wir bekommen ein üppiges Lunchbuffett.
Wir fahren in den Gordon River hinein, der sich durch schönsten Regenwald mäandert. Hin und wieder regnet es und es ist dunstig was zur Stimmung paßt. Wir machen einen Ausflug von einer Anlegestelle aus. Wir gehen über Podeste auf einer festgelegten Route (sowas möchte auch Dr. Michael Lohmann für das Achendelta errichten, aber es gibt bei uns zu viele Widersacher) an uralten, moos-und farnbewachsen Bäumen vorbei. Eine umgefallene 3000 Jahre alte Huon Kiefer ist das Prunkstück. Übrigens außer dem Kapitän ist die Besatzung weiblich.
Ich fahre bei Regen in Richtung Südküste und stelle mir ein altes englisches Pub/Inn vor, wo es ein gutes  Essen und ein Bier (nichts gegen den guten Wein hier) vom Faß gibt und ein Zimmer zum Übernachten. Ich finde das Hamilton Inn in Hamilton und das Gebäude ist historisch. Im Kamin brennt ein Feuer und Harley Fahrer trocknen ihre Kluft. Die Bratwurst gibt’s mit mash potatoes. Prost!
Ich lasse mein Licht an und die Batterie ist leer, aber die Harleyfahrer wissen Abhilfe. Ein Camper in der Nähe hat ein Ladegerät dabei, sie geben mir Saft und ich kann losfahren.
Ich erledige meine wichtigste Post bei McDonalds, die bieten ein kostenloses WiFi an. Hier ist nicht Korea!
Ko Kapitän

ein junger Baum

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