Samstag, 4. Dezember 2010

Ein zufälliges Treffen

Ich sitze noch im Frühstücksraum  ( das  Frühstück ist ungenießbar), es ist spät ich hab mich noch nicht an die 2 Stunden vor gewöhnt.   Hier habe ich wlan und versuche meine Kontakte in Korea zu erreichen. Weil vermutlich ab Transsib mal nichts mehr geht.  Plötzlich höre ich eine vertraute Stimme hinter mir – und es ist Maja Speranskij.  (Verwandt mit Henning sie hatten den gleichen Ur-Urgroßvater Carl von Bursy, vielleicht hat ja Maja Lust dazu was zu sagen).
Sie war gestern auch –wie ich in Zarskoje Selo – und hat einen Vortrag über ihren Urgroßvater Philipp Speranskij gehalten.  Nun ist sie in Petersburg. Sie wollte zu einem Vortrag über ihren Ahnen ins Smolnyi Kloster und Institut  aber der fiel aus. Aber der Redner erwähnte ihn des öfteren was sogar ich verstand.

Wir sind durch den taurischen Garten zurück gelaufen – sie wohnt gar nicht weit weg und ich bin schon mal vor zum  Museum von Anna Achmatova.  Sie hat mir noch ein Date verschafft  mit Andrei der Deutsch lernt und der mit mir die Ausstellung der Deutschen in Petersburg besucht.
Abends holte mich Marina (servas) ab und wir gingen ins Mariinskij Theater. Ein altes plüschiges Kult Theater aber moderner Tanz.  Danach stromerten wir den Kanälen entlang an diversen Palästen mit Geschichte vorbei.
Heute war totales Schneetreiben und die Gehsteige sind arschglatt. Polierter Granit, entweder nicht geräumt oder eisig glatt. Ich bin schon ein paarmal ausgerutscht was meinem Knie nicht gut tut. Hier werden nur verletzt oder sterben viele Menschen  im Winter weil  ihnen eine Schneelawine oder riesige Eiszapfen von großer Höhe auf den Kopf fallen (ist genauso kein Choke wie das mit den  Kokosnüssen) darum sieht man überall auf den Dächern Männer Schnee räumen oder Eiszapfen abschlagen.
Deshalb habe ich mir den schönsten Mann von Petersburg geschenkt (von Krusenstjern) und war in Kirchen und Shops. Hier auf der Hauptstraße meint man ist auf der Kö. Die Kirchen die nicht gerade ein Museum sind, sind geschwängert vom Duft der Bienenwachskerzen. Ich hab auch welche für unsere verstorbenen angezündet.

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